Text mining in the humanities

Frankfurt am Main, 07 March 2018

Application deadline: 15 January 2018

With this workshop, the organizers offer to acquaint PhD candidates with text mining methods. It is aimed at candidates who have not worked with these methods before but who might benefit from them for their dissertation. It will cover the basics of the method in a three-hour introduction.

The course will be taught in German. Please refer to the Call for Participants below.

After the workshop, participants are invited to attend the panel discussion on free trade versus infant industry protection, which is organized by the Economic History Committee of the "Verein für Socialpolitik".

 

Call for participants:

Doktoranden-Workshop „Text mining in den Geisteswissenschaften“

Goethe-Universität Frankfurt a. M., 07. März 2017, 10-13 Uhr

Der Wirtschaftshistorische Ausschuss des Vereins für Socialpolitik (http://www.vfs.uni-bayreuth.de/de/index.html) und das DFG-Schwerpunktprogramm 1859 „Erfahrung und Erwartung. Historische Grundlagen ökonomischen Handelns“ (https://www.experience-expectation.de/) veranstalten einen Einführungskurs zu computergestützten text mining-Verfahren und deren Anwendung in der historiographischen Forschung. Doktoranden, insbesondere solche, deren Promotionsthemen die Bearbeitung von großen und seriellen Textkorpora vorsehen, sind eingeladen, sich um eine Teilnahme an dem Workshop zu bewerben. Die Kosten für Fahrt und Übernachtung werden nach den Regeln des Bundesreisekostengesetzes vom SPP 1859 getragen. Im Anschluss an die Veranstaltung wird den Teilnehmern die Gelegenheit geboten, an der Paneldiskussion zum Thema „Freihandel oder Erziehungszoll? Wirtschaftshistorische Perspektiven auf den Neomerkantilismus“ teilzunehmen, die der Wirtschaftshistorische Ausschuss organisiert.

Durch die Digitalisierung großer Quellenbestände und die Verfügbarkeit wissenschaftlicher Zeitschriften und journalistischer Periodika steigt die Materialfülle in den Geschichts- und Sozialwissenschaften ständig an. Die herkömmliche Methode der Quelleninterpretation, die auf einer Tiefenanalyse einzelner Quellentexte beruht, bedarf daher einer Ergänzung. Computergestützte text mining-Verfahren haben in den letzten Jahren erheblich an Leistungsfähigkeit gewonnen und werden für die Geschichts- und Sozialwissenschaften daher immer interessanter. Sie bieten durch Wortfeldanalysen und andere statistische Verfahren nicht nur die Möglichkeit, wesentlich zielgenauer relevante Quellenbestände im engen Zuschnitt auf einzelne Fragestellungen einzugrenzen, sondern erlauben darüber hinaus häufig eine Aussage über die Repräsentativität von Quellenfunden. Für eine moderne, quellenbasierte wirtschafts- und sozialhistorische Forschung ist die Verwendung solcher Methoden daher äußerst attraktiv.

Im Rahmen eines halbtägigen Workshops, der von Dr. Gregor Wiedemann (Fachbereich Informatik, Universität Hamburg https://www2.informatik.uni-hamburg.de/) durchgeführt wird – einem der wenigen Experten im Feld, der sowohl über IT-Expertise, als auch Erfahrung mit hermeneutischen Methoden der Textbearbeitung verfügt – sollen unterschiedliche Methoden des text mining und verschiedene Software-Pakete vorgestellt werden. In Beispielen soll gezeigt werden, in welcher Weise diese Methode für die historische Forschung effizient eingesetzt werden kann. Doktoranden, die in ihrer Promotion oder in anderen wissenschaftlichen Zusammenhängen den Einsatz von text mining planen, sind herzlich eingeladen, sich um die Teilnahme an diesem Workshop zu bewerben.

Bitte senden Sie ein maximal einseitiges Exposé, in dem sie den geplanten Einsatz von text mining skizzieren, zusammen mit einem kurzen CV bis zum 15. Januar 2018 (bitte ausschließlich in Form einer einzigen .pdf-Datei) an den Geschäftsführer des SPP 1859, Dr. Mark Jakob: mark.jakob@hu-berlin.de